Das Berliner Fenster

Nobelhart & Schmutzig

Wie schmeckt Berlin? Längst mehr nicht nur nach Currywurst. Berliner Küche ist mal rau, mal edel – mild und scharf, deftig und süß, derbe und gediegen. Und manchmal alles das zugleich. Aber nie öde. 

Das Berliner Fenster bietet eine Auswahl ganz besonderer Produkte, welche die Lebendigkeit und Diversität der Speisekultur Berlins abbilden. Produkte, die liebevoll per Hand hergestellt werden, aus besten Zutaten. Nicht von drei BWLern mit Food Startup zum hochskalieren, sondern von Köch*Innen und Lebensmittelhandwerker*Innen, die für Qualität brennen. Stets mit unverfälschbar eigener Handschrift, als Teil einer kulinarischen Identität, deren Stärke in ihrer Vielfalt liegt.

Bislang konnten Sie sich Ihr kulinarisches Bild unserer Stadt vor allem vor Ort erschmecken, durch Restaurants und Straßen ziehen, die bunte Berliner Speisekultur ganz direkt erfahren. Und jetzt? Jetzt bringen wir den Geschmack der Stadt auch zu Ihnen, ganz gleich, ob nach Konstanz oder Kiel. In all seiner Vielfalt und Intensität.

Geschenkverpackung

Für bescheidene €24 können Sie eine zusätzliche Geschenkverpackung im Furoshiki-Stil dazu buchen, in der wir Ihr Geschenk liebevoll einwickeln. Das Besondere daran: Das Tuch in umwerfendem Anthrazitblau wurde von Frank Leder kreiert und hergestellt und lässt sich wunderbar als Küchenschürze weiterverwenden.

12 Herzlichkeiten

Ab: 130,00 

Schürze

In der Geschenkbox enthalten

Geräuchertes Salz – Nobelhart & Schmutzig

Man kann sich das Salz natürlich auf eine Butterstulle streuen. Sonst wie normales Salz benutzen: überall da, wo man sich nach ein bisschen rauchigen Nuancen und der schönen dunklen Tiefe sehnt. Auch prima als Joghurt oder Quark Dip für die Rohkost. Und sowieso: rein damit in all ihre Gemüseeintöpfe, das bringt immer einen ordentlichen Bums mit ins Spiel. Wenn es vorher noch nach Gemüseeintopf geschmeckt hat, schmeckt es nachher nach richtig geilem Gemüseeintopf. Aber auch ein Steak aus der Pfanne bekommt durch geräuchertes Salz einen Hauch von Sommer und Grill Nostalgie.

Johannisbeerstrauchöl – Nobelhart & Schmutzig

Probieren Sie unser Johannisbeerstrauchöl doch mal mit Knollensellerie und Frischkäse vom Erdhof Seewalde – ein Klassiker in unserem Speiselokal. Kühl gelagert bewahrt der Ölauszug seinen Geschmack am längsten, bezüglich der Haltbarkeit orientieren Sie sich am Besten an der Olivenölflasche, die in ihrer Küche steht. Das Öl ist aber so lecker, dass Sie ihm bestimmt keine Chance geben, ranzig zu werden.

Gesalzenes Karamell – Nobelhart & Schmutzig

Auf das Frühstücksbrot, Brioche, Croissant oder Toast, mit einer extra Schicht Butter. Zum Süßen von Joghurt oder Müsli, leicht erwärmt als Soße zu Panna Cotta oder über Ihr Lieblings-Cremeeis. Zum Füllen von Tortenböden, Biscuitrouladen oder zum Frustessen löffelweise.

Honigwabe – Mädelfleiß

Im Restaurant versuchen wir, nur so wenig raffinierten Zucker wie möglich einzusetzen. Die Alternative? Honig! Zum Wabenhonig empfehlen wir außerdem guten Käse. Oder streuen Sie einfach etwas Koriandersaat über die Wabe. Bettina und Elisabeth schwören zudem auf die arabische Tradition, Wabenhonig mit Nüssen zu genießen.

Bachsaibling Garum– Otto

Sie können dieses Garum grundsätzlich zu herzhaften Speisen und in Salatsaucen verwenden können. Auch als Marinade für rotes Fleisch oder zum Abschmecken von Eintöpfen und Suppen ist dieses Garum hervorragend geeignet. Am Besten wie Sojasoße verwenden.

Haselnuss Dukkah – Michelberger

Als Verfeinerung für Ihr Salatdressing oder als Topping für Fischgerichte, gebraten oder gebacken. Außerdem kann man damit wunderbar Fleisch marinieren – gerade Lammfleisch ergänzt sich hervorragend mit diesem Dukkah.

Koriandersaatöl – Ölmühle an der Havel

Koriandersaat, kalt grepresst. Ein unbeschreiblich intensives und aromatisches Öl, das wunderbar zu Karotten oder Kartoffelgerichten passt. Einfach Ihren geriebenen Karottensalat wie üblich zubereiten und zum Schluss mit wenigen Tropfen abschmecken. Auch ein Kartoffelstampf oder Püree schmeckt ganz hervorragend mit einer leichten Koriandersaatnote. Bei kurzgebratenem Lammfleisch kann ein dünner Faden Koriandersaatöl auch die Soße ersetzen, oder Sie würzen damit Ihr Curry oder Chili con Carne nach. Auch in Blattsalaten kann der Koriander eine schöne Abwechslung bringen – benutzen Sie für die Marinade jedoch zu einem Großteil Raps- oder Sonnenblumenkernöl und nur ganz wenig vom Koriandersaatöl, weil es extrem intensiv im Geschmack ist. Gemüsepfannen lassen sich auch ganz prächtig damit abstimmen. Bei derartigen Kaltpressungen ist es wichtig, das Öl nicht zu sehr zu erhitzen, da die Aromen in einer Pfanne zerstört würden. Auch die anschließende Lagerung ist ganz entscheidend. Am besten bewahren Sie das Öl im Kühlschrank auf: Vor allem, wenn die Flasche erstmal geöffnet ist, bewahrt die Kühlung am längsten das bestechende Aroma.

Fermentierte Karotten – Olaf Schnelle

Bestens geeignet in Ergänzung zu Innereien, vor allem Leber oder zu (Ziegen-)Frischkäse. Oder als Knabberei statt saurer Gurken. Alles, was man mit Sauerkraut essen würde, ist ebenso mit den fermentierten Karotten zu empfehlen. Einfach mal mit etwas Butter vorsichtig erwärmen und mit Weißwein ablöschen. Super mit fettigen Fleischwaren wie Kochschinken oder Bratwurst.

Kürbiskernnougat – Freundschaft

Machen Sie sich mal ein feines Butterbrot oder Croissant mit Kürbiskern-Nougat. In der warmen Küche macht sich das Nougat auch gut anstelle von Kräuterbutter zum rosa Hirschrücken. In Sachen Dessert passt’s wunderbar zu Vanilleeis oder Crepes. Ansonsten schmeckt das Nougat auch fantastisch zu reifem Blauschimmelkäse (z.B. Stilton) oder wenn Sie nachts der Hunger packt.

Saints Cocktail – Becketts Kopf

Ein entzückender Gimlet-Verwandter von den Barlegenden aus Prenzlauer Berg: Mit floraler Zitrusnote, trockenem Humor und holunderblütener Phantasie.

Holunder Syrup Duschgel – Frank Leder

Ein pflegendes Duschgel aus der Essenz von mazerierten, wild gepflückten Holunderblüten. Erinnert an hausgemachten Sirup, eignet sich aber wesentlich besser zur äußerlichen Anwendung.

Kondom – Einhorn

Die besten Gummis, mit denen wir bislang die Freude hatten. Sie wissen, wie’s geht.

Rezepte & Ideen

Nobelhart & Schmutzig
Wenn man dem Billy glauben schenken darf, dann gibt es das Nobelhart & Schmutzig eigentlich nur, damit er selbst möglich einfach an die besten Lebensmitteln der Region Berlin-Brandenburg rankommt. Und um sich selbst schamlos aus einem wohldurchdachten Weinkeller mit europäischen Spitzenweinen, der im Moment plus-minus 1308 verschiedene Positionen umfasst, jederzeit bedienen zu können… Aber Spaß beiseite, die Devise im Nobelhart heißt:

Fass Dein Essen einfach mal wieder an!

Und seit der Eröffnung des Nobelhart & Schmutzig im Februar 2015 haben wir uns zum politischsten Restaurant Deutschlands entwickelt. „Brutal lokal“ war damals wie heute unser Motto, um die LebensmittelproduzentInnen im Berliner Umland in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Aus der kulinarischen Herausforderung durch den Verzicht auf Zitronen, Thunfisch und Schokolade konnten wir schnell unsere eigene Handschrift entwickeln. Doch neben dem kulinarischen Aspekt unseres Mottos ist die Teilhabe am Reichtum der Natur um Berlin eng verknüpft mit den Themenbereichen Umwelt, Wirtschaft, Herkunft und Identität. Essen ist immer auch ein politischer Akt, und Politik wird heute nunmal mit dem Einkaufszettel gemacht. Das Nobelhart & Schmutzig möchte nicht allein die LebensmittelproduzentInnen aus dem Berliner Umland unterstützen, sondern arbeitet eng mit Die Gemeinschaft an einer neuen, besseren Esskultur für alle. Damit gutes und gesundes Essen nicht nur den ProduzentInnen, sondern auch den weiterverarbeitenden Betrieben Zukunft, Perspektive und damit eine neue Identität verleiht.