Es ist Spargelzeit!

Nobelhart & Schmutzig

Die Spargelsaison ist wieder da! Wir haben wieder vier tolle Leckereien für Sie zusammengestellt, mit denen sich 2 großartige Nobelhart & Schmutzig Spargelklassiker ganz einfach zuhause zubereiten lassen. Die Portionen reichen gut und gerne für 4 Personen. Besorgen Sie sich Ihren frischen Spargel idealerweise bei dem Hofladen Ihres Vertrauens oder im Biomark. 

Einmal gibt es dezent geräucherte Butterbrösel –“Schmelze” wie Micha Schäfer sie nennt – die dem Gericht ein bisschen Knusper verleihen. Und dazu ein Ölauszug vom Holz des schwarzen Johannisbeerstrauches, den Sie in Form einer Marinade verwenden können. Gewagte Hobbyköch*innen können diesen auch gerne in eine Milch-Mayonnaise verwandeln. Inspiriert? Hier geht’s direkt zum Rezept.

Das zweite Gericht setzt sich aus einem Zwiebelragout mit Holunderblüte und einem Leindotteröl von der Ölmühle an der Havel zusammen. Hört sich jetzt vielleicht sehr einfach an, wenn aber alle Zutaten Weltklasse sind, braucht man hier auch nicht mehr. Sie kennen’s aus dem Speiselokal. Vollmundig, vorzüglich, frühlingshaft und mild, dabei unglaublich schnell und leicht zubereitet. Das Schwierigste ist dabei das Spargelschälen. Weiter zum Rezept.

Optional gibt es dazu die Möglichkeit, eine süffige Flasche 2018er Müller-Thurgau vom ökologischen Weinbau Kraemer aus Franken zu erwerben. Vibrierende Spannung, strahlende Frische und dichte Struktur. Unbedingt dekantieren und die Hefe aufschütteln, denn diese macht den “Müller” unverwechselbar.

4 Leckereien

Ab: 48,00 

2018 Müller-Thurgau, Ökologischer Weinbau Kraemer

Im Spargelset enthalten

Geräucherte Butterbrösel

So vielfältig einsetzbar wie das Salz in Ihrer Küche. Einfach leicht erwärmen und über Ihr Lieblingsgemüse oder auch -fleisch geben. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.

Johannisbeerstrauch Öl

Das frisch geschnittene Holz vom schwarzen Johannisbeerstrauch wurde von uns im Warmauszug in Rapsöl von Fläminger Genussland über Nacht ausgezogen. Die feine Johannisbeernote verleiht nicht nur Ihrem Salat ein ganz besonderes Aroma, sondern ist in Ihrer Küche so vielseitig einsetzbar wie Olivenöl.

Zwiebelragout mit Holunder

“Zwiebelschlotze”, wie Küchenchef Micha Schäfer sie liebevoll nennt, ist ein Klassiker im Nobelhart. Zwiebeln werden in viel Butter und Molke einreduziert, bis sie richtig schön schlotzig sind.

Leindotteröl

Leindotteröl hat eine Unmenge an ungesättigten Fettsäuren, ist somit unglaublich gesund und soll zudem das Immunsystem fördern. Am besten bewahren Sie das Öl im Kühlschrank auf: Vor allem, wenn die Flasche erstmal geöffnet ist, bewahrt die Kühlung am längsten das bestechende Aroma.

In unseren Rezepten verwenden wir im Nobelhart & Schmutzig häufig Verjus zum Säuern. Zuhause können Sie natürlich auch Zitronensaft verwenden oder sich gleich eine wunderbare Flasche Verjus zum Testen mitbestellen. Vielleicht finden Sie ja dadurch einen neuen sauren Freund für ihre Küche.

Nobelhart & Schmutzig
Wenn man dem Billy glauben schenken darf, dann gibt es das Nobelhart & Schmutzig eigentlich nur, damit er selbst möglich einfach an die besten Lebensmitteln der Region Berlin-Brandenburg rankommt. Und um sich selbst schamlos aus einem wohldurchdachten Weinkeller mit europäischen Spitzenweinen, der im Moment plus-minus 1308 verschiedene Positionen umfasst, jederzeit bedienen zu können… Aber Spaß beiseite, die Devise im Nobelhart heißt:

Fass Dein Essen einfach mal wieder an!

Und seit der Eröffnung des Nobelhart & Schmutzig im Februar 2015 haben wir uns zum politischsten Restaurant Deutschlands entwickelt. „Brutal lokal“ war damals wie heute unser Motto, um die LebensmittelproduzentInnen im Berliner Umland in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Aus der kulinarischen Herausforderung durch den Verzicht auf Zitronen, Thunfisch und Schokolade konnten wir schnell unsere eigene Handschrift entwickeln. Doch neben dem kulinarischen Aspekt unseres Mottos ist die Teilhabe am Reichtum der Natur um Berlin eng verknüpft mit den Themenbereichen Umwelt, Wirtschaft, Herkunft und Identität. Essen ist immer auch ein politischer Akt, und Politik wird heute nunmal mit dem Einkaufszettel gemacht. Das Nobelhart & Schmutzig möchte nicht allein die LebensmittelproduzentInnen aus dem Berliner Umland unterstützen, sondern arbeitet eng mit Die Gemeinschaft an einer neuen, besseren Esskultur für alle. Damit gutes und gesundes Essen nicht nur den ProduzentInnen, sondern auch den weiterverarbeitenden Betrieben Zukunft, Perspektive und damit eine neue Identität verleiht.