Gesalzener Sellerie

Nobelhart & Schmutzig

Dieser Sellerie ist die etwas andere Art zu salzen. Zum einen brauchen Sie schon mal eine Vierkantküchenreibe oder eine andere beliebige Reibe Ihrer Wahl, wobei unsere definitiv doch auf die Vierkantreibe fällt, denn damit erinnert der Sellerie an schönes grobkörniges Salz.

Bitte achten Sie dabei auf Ihre Finger, den der Sellerie ist richtig hart. Dies rührt daher, dass er drei Monate in Salz gelagert wurde. Das Salz entzieht dem Sellerie das Wasser und gibt ihm dafür… Salz. Daher schmeckt er zunächst auch nach Salz, bevor dies durch kräftiges Selleriearoma abgelöst wird, das erstaunlich lange im Mund bleibt. Pures veganes umami, das Sie lieben werden. 

35g Glas

13,50 

(358,71 € pro 1kg)

Nicht vorrätig

Benachrichtigen Sie mich bitte, sobald dieser Artikel wieder verfügbar ist:

Idee

Ein verdienter Nobelhart-Klassiker ist Tartare vom Rind, Kalb oder Wild mit Selleriesalz abgeschmeckt. Natürlich können Sie diesen natürlichen Geschmacksverstärker auch bei Gemüse oder im Salat benutzen.

Auch Frischkäse bekommt eine ungeahnte Tiefe, wenn man eine großzügige Prise Selleriesalz darüber streut. 

Wichtig ist vielleicht nur, dass Sie das Salz eher wie ein Fleur de sel benutzen sollten, heißt zum Schluß über Ihr Gericht geben und nicht unbedingt in Suppen oder Soßen mitkochen. Dafür fänden wir das schöne Salz dann doch zu Schade…

Herbst

alle
Bete / Ziegenfrischkäse / Schnittlauchöl
von Stevan Paul
Nobelhart & Schmutzig
Wenn man dem Billy glauben schenken darf, dann gibt es das Nobelhart & Schmutzig eigentlich nur, damit er selbst möglich einfach an die besten Lebensmitteln der Region Berlin-Brandenburg rankommt. Und um sich selbst schamlos aus einem wohldurchdachten Weinkeller mit europäischen Spitzenweinen, der im Moment plus-minus 1308 verschiedene Positionen umfasst, jederzeit bedienen zu können… Aber Spaß beiseite, die Devise im Nobelhart heißt:

Fass Dein Essen einfach mal wieder an!

Und seit der Eröffnung des Nobelhart & Schmutzig im Februar 2015 haben wir uns zum politischsten Restaurant Deutschlands entwickelt. „Brutal lokal“ war damals wie heute unser Motto, um die LebensmittelproduzentInnen im Berliner Umland in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Aus der kulinarischen Herausforderung durch den Verzicht auf Zitronen, Thunfisch und Schokolade konnten wir schnell unsere eigene Handschrift entwickeln. Doch neben dem kulinarischen Aspekt unseres Mottos ist die Teilhabe am Reichtum der Natur um Berlin eng verknüpft mit den Themenbereichen Umwelt, Wirtschaft, Herkunft und Identität. Essen ist immer auch ein politischer Akt, und Politik wird heute nunmal mit dem Einkaufszettel gemacht. Das Nobelhart & Schmutzig möchte nicht allein die LebensmittelproduzentInnen aus dem Berliner Umland unterstützen, sondern arbeitet eng mit Die Gemeinschaft an einer neuen, besseren Esskultur für alle. Damit gutes und gesundes Essen nicht nur den ProduzentInnen, sondern auch den weiterverarbeitenden Betrieben Zukunft, Perspektive und damit eine neue Identität verleiht.