Hecht, Matjes Art

Fischerei Stechlinsee

Der Hecht ist ja bekanntlich ein Fisch, der sich in den Mecklenburgischen Seen wohl fühlt. Umso wohler fühlt er sich im Stechlinsee, der mit seinen 70 Metern Tiefe (der tiefste See in Brandenburg) und seinem reinen Wasser einen Lebensraum bietet, wie man ihn sonst eigentlich nur in Seen der Alpen und Voralpenregionen findet. Umso unterschätzter ist er als Speisefisch. In der Fischerei Martin Böttcher wird er nach Matjes Art in Salzlake gereift, danach mit einigen Gewürzen in Öl eingelegt und ist anschließend 3 Monate haltbar. Durch den Reifeprozess in der Salzlake gewinnt der Hecht eine verblüffende Konsistenz wie Sie es bei diesem Fisch wahrscheinlich nicht kennen. Ein absolutes Juwel und eine wahre Delikatesse!!

100g Glas

8,00 

(80,00€ pro 1kg)

Nicht vorrätig

Benachrichtigen Sie mich bitte, sobald dieser Artikel wieder verfügbar ist:

Idee

Perfekt ganz einfach mit einer leckeren Brotzeit. Oder zu Pellkartoffeln mit einem Frischkäse vom Erdhof Seewalde oder saurer Sahne. 

Auch lässt sich daraus ein leckerer Häckerle-Salat zaubern: Hecht, hart gekochtes Ei, etwas Zwiebel und Essiggurken, je nach Geschmack Äpfel oder Dill, alles in Würfel geschnitten und zu einem leckern Salat vermischt. Gerne auch das Öl, in dem der Hecht eingelegt wurde, verwenden. 

Die kleinen Happen können Sie allerdings auch panieren. Den Fisch aus dem Öl nehmen, gut mit einem sauberen Tuch abtupfen und in Mehl wälzen, durch ein geschlagenes Ei ziehen, in den Bröseln wälzen und frittieren.

Fischerei Stechlinsee
Martin Böttcher betreibt gemeinsam mit seinem Vater Rainer den Familienbetrieb in 4. Generation am Großen Stechlinsee. Insgesamt ist dies die 7. Generation von Fischern in Stechlin-Neuglobsow. In diesem kleinen Seenbetrieb paart sich altbewährtes Handwerk mit neuen Verarbeitungsmethoden – all das für Fische, die auf dem Massenmarkt kaum Beachtung finden. Der Großvater Adolf Böttcher zog sich nach mehr als 50 Jahren Berufsleben aus dem Fischereibetrieb zurück. Gemessen daran wie hart und entbehrungsreich die Arbeit früher war, empfindet er das heutige Fischen geradezu als Urlaub. Ein Urteil, das man Herrn Böttcher, der nach dem Krieg Netze noch von Hand aus Baumwolle knüpfte und ohne Motorboot zum Fischen auf den See fuhr, gerne eingestehen möchte. Neben der Bewirtschaftung eines Großteils der Seen im Naturschutzgebiet Stechlin (800 Hektar Wasserfläche) veredeln und vermarktet das Unternehmen den gefangenen Fisch. Der Imbiss am Stechlinsee ist seit vielen Jahren ein Geheimtipp in der Region – ein einzigartiger See, der die Familie Böttcher und seine Anwohner ernährt und mit seinem klaren und reinen Wasser fast Alpenseecharakter hat.