Kleine Maräne, Matjes Art

Fischerei Stechlinsee

Ein Wildfang der Stechlinseemaräne, eingelegt nach „Matjes Art“. Durch einen Reifeprozess mit einigen wenigen Gewürzen ist er im Öl mindestens 3 Monate haltbar. Die Böttchers bezeichnen ihn als den “Brotfisch” ihrer Fischerei; eine tolle lokale Alternative zum herkömmlichen Hering. Die Maräne, im Süden auch als Renke bekannt, gehört zu den Salmoniden, also den Lachsen, und ist einer der leckersten Süßwasserfische überhaupt.
Die Maräne bevorzugt normalerweise die klaren tiefen Seen der Alpen und Voralpenregionen und braucht vor allem sauberes Wasser. Außer dem Stechlinsee, der mit seinen 70 Metern Tiefe (der tiefste See in Brandenburg) und seinem reinen Wasser einen perfekten Lebensraum bietet, findet man sie sonst eigentlich nur im Bodensee, den Seen des Salzkammergutes, dem Genfersee oder dem Chiemsee, kurz Alpenregionen. 

 

100g Glas

7,50 

(75,00€ pro 1kg)

Idee

Perfekt ganz einfach mit einer leckeren Brotzeit. Oder zu Pellkartoffeln mit einem Frischkäse vom Erdhof Seewalde oder saurer Sahne. 

Auch lässt sich daraus ein leckerer Häckerle-Salat zaubern: Maräne, hart gekochtes Ei, etwas Zwiebel und Essiggurken, je nach Geschmack Äpfel oder Dill, alles in Würfel geschnitten und zu einem vermischt. Gerne auch das feine Öl, in dem die Maränen eingelegt wurden, verwenden.

Fischerei Stechlinsee
Martin Böttcher betreibt gemeinsam mit seinem Vater Rainer den Familienbetrieb in 4. Generation am Großen Stechlinsee. Insgesamt ist dies die 7. Generation von Fischern in Stechlin-Neuglobsow. In diesem kleinen Seenbetrieb paart sich altbewährtes Handwerk mit neuen Verarbeitungsmethoden – all das für Fische, die auf dem Massenmarkt kaum Beachtung finden. Der Großvater Adolf Böttcher zog sich nach mehr als 50 Jahren Berufsleben aus dem Fischereibetrieb zurück. Gemessen daran wie hart und entbehrungsreich die Arbeit früher war, empfindet er das heutige Fischen geradezu als Urlaub. Ein Urteil, das man Herrn Böttcher, der nach dem Krieg Netze noch von Hand aus Baumwolle knüpfte und ohne Motorboot zum Fischen auf den See fuhr, gerne eingestehen möchte. Neben der Bewirtschaftung eines Großteils der Seen im Naturschutzgebiet Stechlin (800 Hektar Wasserfläche) veredeln und vermarktet das Unternehmen den gefangenen Fisch. Der Imbiss am Stechlinsee ist seit vielen Jahren ein Geheimtipp in der Region – ein einzigartiger See, der die Familie Böttcher und seine Anwohner ernährt und mit seinem klaren und reinen Wasser fast Alpenseecharakter hat.