“Nibby”: Gib mir Fünf

in't Veld

NIBBY kommt vom englischen Wort “nibs”, welches Kakaobohnenstückchen bezeichnet. Worauf das hinausläuft, dürften Sie erahnen: eben eine Schokolade mit Kakaobohnenstückchen.

Aber nicht irgendeine – ganz im Gegenteil. Hier bekommen Sie fünf der derzeit weltbesten Kakaobohnen. Diese werden von Holger individuell geröstet, aufgebrochen, von der Schale getrennt und nach der hauptsächlichen Verwalzung der Schokolade mit den vorab separierten Nibs zusammengefügt. Dies gibt dem finalen Produkt neben einem klar definierten individuellen Charakter vor allem Intensität, Crunch und Frische.

Fünf verschiedene Bohnen, fünf verschiedene Botschaften. Kakaopropheten in Tafelschokolade. 

Kokoa Kamili (Tanzania)
Harmonie aus fruchtiger Säure und satter Milch: Aprikose & Pfirsich mit Sahne.

Bejofo Estate (Madagaskar)
Prickelndes Gelb in rot-erdiger Bohne voll Fett & Kraft. Ungesüßte Zitronentarte auf Pralinenboden.

Nahua (Costa Rica)
Elegant, komplex, dezent Bitter: großer Rotwein. Viel rote Beeren, Mandeln und etwas Grapefruit-Biss.

Semuliki Forest (Uganda)
Natürlich-saftige orange-rote Süße. Frischer Blutorangen-Erdbeeren-Spaß mit Zimt und Karamell.

Apagrisac (Honduras)
Die “Schokoladigste” = Kaffee-Nussigste. Haselnuss und Arabica mit klarer Blaubeer-Note.

5 Tafeln

42,50 

(42,50€ pro 1 Set)

Über die Erzeuger der Bohnen

Kokoa Kamili (Tanzania)

Brian LoBue und Simran Bindra setzen den tansanischen Kakaosektor auf die Karte des feinen Geschmacks. Ihr Engagement für Transparenz, faire Preise und Qualität ist in allem sichtbar, was sie tun. Vom Kilombero Tal im Herzen Tansanias arbeiten sie mit rund 2.400 Kleinbauern zusammen und kaufen feuchten Kakao zu besseren Preisen. Durch einen akribisch kontrollierten Nachernteprozess bringt Kokoa Kamili Jahr für Jahr für Jahr einen Kakao auf den Markt, der zweifelsohne zu den besten der Welt gehört.  

Bejofo Estate (Madagaskar)

Auf den fruchtbaren Böden des Bezirks Ambanja im Sambirano Tal findet sich das Weingut Bejofo, das Bertil Åkesson gehört. Der Kakao besteht hauptsächlich aus Trinitario Bäumen von höchster Qualität, die von den Franzosen auf die Insel gebracht wurden, plus einem kleinen Teil Criollo. Bevor Bertil die Plantage 1998 kaufte, war sie im Besitz der Regierung, wie damals jede Plantage in Madagaskar. Mittlerweile gilt er als einer der Wegbereiter eines Wertewandels hin zu hochqualitativem Kakao, der schon lange von Kenner*Innen geschätzt wird. 

Nahua (Costa Rica)

Cacao Nahua wurde 2015 gegründet und widmet sich seither der Schaffung eines nachhaltigen Lebensunterhalts für die Bäuer*Innen und Arbeiter*Innen, mit denen sie zusammenarbeiten. In der Region Upala betreibt Juan Pablo Buchert, Gründer von Nahua, ein Netzwerk von rund 400 verschiedenen Kleinbäuer*Innen, die unter anderem im Rahmen des  „Cacao Renovation Program“ die Qualität und Produktivität steigern und das Beste aus ihren Plantagen herauszuholen. Unter Kombination mit einem akribischen Nachernteprozess ergibt dies eine der besten Kakaobohnen, die es gibt.

Semuliki Forest (Uganda)

Latitude Trade Co ist ein ugandisches Sozialunternehmen und eine zertifizierte „B Corporation“ mit dem Ziel der wirtschaftlichen Entwicklung lokaler Kakao-Kooperativen. Das Lieferant*Innenprogramm bietet den teilnehmenden Bäuer*Innen nicht nur einen Premiumpreis für hervorragende Ware, sondern ebenso Ausbildung, Versicherung und Mikrofinanzierung. Nach dem Direkterwerb an den ländlichen Sammelstellen wird die Schokolade in Latitudes eigener Schokoladenfabrik in Uganda weiterverarbeitet – dabei lässt sich jede Station des Kakaos ganz transparent zurückverfolgen. 

Apagrisac (Honduras)

ist eine kleine Kooperative im Nordwesten von Honduras. Die 120 Bäuer*Innen (20% Frauen) besitzen durchschnittlich 2 ha Land, auf dem sie Kakao, Bananen, tropische Früchte und Holz anbauen. Die Farmen liegen in der Nähe des Yojoa Sees, des größten natürlichen Sees von Honduras, der durch vulkanische Felder und Eruptionen entstanden ist. Auf einer Höhe von 700 Metern bietet die Umgebung einen hervorragenden Lebensraum für viele Vogelarten und eine biodiverse Landschaft, die von den Einheimischen gepflegt wird. Die Mitglieder der Kooperative arbeiten das ganze Jahr über eng zusammen und haben den Nachernteprozess zentralisiert, um die kontinuierlich die Qualität zu erhöhen. 

in't Veld
...ist Holgers niederländischer Nachname, sprich „in het veld“, also im Prinzip „Bauer“. Nach einem Jahrzehnt Schreiberei über die Musik bei der wunderbaren Spex fokussiert sich Holger seit 2002 auf die Schokolade, wobei sein besonderes Augenmerk der Kakaobohne gilt. In diesen fast 20 Jahren hat Holger nach eigenen Angaben zwischen Verkauf und Import, Küche und Marketing, Chef und Abwasch alles gemacht… diverse Läden, Gastro, Marken, Märkte, Pop-Hits und Fuckups… Was er auf jeden Fall dabei gelernt hat? Wie Schokolade richtig geht – und dafür ist er legendär. Unser Billy nennt ihn den Schokoladen Magier; die Leute vom CODA ließen sich das Schokoladen-Handwerk ebenso von Holger beibringen. Auch Sie können was von Holger lernen: Nämlich, dass das, was an zuckergeschwängerten, milchigen und palmfettigen Erzeugnissen so in Supermärkten liegt, eigentlich ein Verbrechen an der Kakaobohne ist.