Poivre des Cimes

Saveurs du Cachemire

Wir verkaufen diesen nordvietnamesischen “Pfeffer” unter seinem französischen Namen, Poivre des Cimes, was wortwörtlich “Pfeffer der Spitzen” bedeutet. Auf Lateinisch findet man die Pflanze unter dem Namen Zanthoxylum Rhetsa, was zwar informativ ist, aber den meisten Nicht-Botaniker*Innen gehörig schnuppe sein dürfte. 

Wie dem auch sei: Zu den Zanthoxylum Rhetsa zählen ebenfalls die über hundert verschiedenen Gattungen des Szechuan-Pfeffers. Charakteristisch für den Poivre des Cimes ist dabei sein prickelnder Geschmack, der ein Gefühl der Taubheit auf Lippen und Zunge hinterlässt. Im Vergleich zu seinen Cousins aus Szechuan ist dies allerdings weniger aggressiv, ebenso kommt er viel fruchtbetonter daher. Der Name “Pfeffer der Spitzen” rührt aus der Tatsache, dass die Bündel von Früchten in einer stolzen Höhe von 6-12 Metern wachsen. 

Arnaud arbeitet mit der Familie und seinem langjährigen Freund und Geschäftspartner nun seit schon über zehn Jahren zusammen; sein Poivre de Cimes ist seit jeher und noch immer von herausragender Qualität.

Leicht anästhetisch mit fruchtigen Noten, die an Mandarine erinnern. Angenehm bitter und frisch, schon der Geruch lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.

25g Packung

8,50 

(300,00 € pro 1kg)

Idee

Im Mörser oder der Pfeffermühle zerkleinert passt der Poivre des Cimes wie normaler Pfeffer zu allen Fleischsorten und zu jedem Fisch. Ganz wichtig: Nicht mitkochen, sondern zum Schluss frisch gemahlen drüber streuen. 

Schmeckt extrem lecker auf einer Radieschenstulle mit Butter oder auch auf rohem, dünn geschnittenem schwarzem Rettich. Melone, vor allem frisch-süße Wassermelone im Sommer, wird mit diesem Poivre des Cimes zu einem unglaublichen Geschmackserlebnis. 

Aber auch in Salatdressings oder in Verbindung mit Tomaten schmeckt dieses kleine Juwel ganz wunderbar. Mitgekocht in Brühen oder Eintöpfen sorgt er derweil für eine belebende fruchtige Note mit dem leichten anästhetischen Kitzeln auf der Zungenspitze. 

Einmal ausprobiert bleibt der Poivre de Cimes bestimmt ganz vorne als Dauergast in ihrem Gewürzschrank stehen.

Winter

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Gewürzorangen
von Ann-Sophie Raemisch
Saveurs du Cachemire
Arnaud Lory, ein Backpacker im Herzen, gründete um 2004 herum den kleinen Gewürzhandel “Les Saveurs du Cachemire”. Ursprünglich zog es ihn nach Indien, um dort Wolle zu kaufen. Einmal im Subkontinent angekommen, verfiel Arnauld jedoch schon beim ersten Marktbesuch den Gewürzen. Spätestens nachdem er drei Wochen lang die Hände im Rahmen der jährlichen Safranernte in Krokusblüten tauchte, waren Gewürze zur neuen, anhaltenden Leidenschaft in seinem Leben avanciert. Seitdem verbringt er jährlich immer mehrere Monate fernab seiner französischen Heimat: Indien, Burkina Faso, Vietnam, Pakistan. Immer wieder bricht er auf in neue Länder, um die besten Gewürze für sein Sortiment zu finden. Arnaud arbeitet ausschließlich und direkt mit kleinen Produzenten zusammen, deren Ernte und Anbau die Ökosysteme des Landes und deren natürliches Gleichgewicht respektieren. Natürlich finden sich in seinem Sortiment nicht nur exotische Gewürze, sondern ebenso Produkte von kleinen Bauern in seiner Heimat, zum Beispiel grüner Anis, Kreuzkümmel, gelbe und schwarze Senfsaat oder Piment Espelette. In seinem französischen Atelier werden Samen, Pulver und andere getrocknete Beeren in umweltverträgliche, biologisch abbaubare Kartons verpackt und zu einem großen Teil an renommierte gastronomische Betriebe in Frankreich versendet.