Safran

Conflict Food

Wo einst Opiumpflanzen wuchsen, baut heute ein unabhängiges Frauenkollektiv diesen edlen Safran an – nach alter Tradition und in reiner Handarbeit. Die Provinz Herat im Westen Afghanistans gilt seit jeher als die “Wiege des Safrans”; für ein Kilo dieses “roten Goldes” müssen 200.000 Krokus-Blüten gepflückt und die drei Stempelfäden einzeln entfernt werden. Nach schonender Trocknung erhält man das kostbarste Gewürz der Welt.

Noch vor wenigen Jahren hatten Produkte aus Afghanistan auf dem Weltmarkt so gut wie keine Chance: Standards wurden nicht erfüllt, es wurde schlecht verpackt oder falsch geerntet. Viele Händler aus Europa und Amerika reisen aufgrund der anhaltenden Unruhen nicht nach Kabul. Erst durch den Aufbau von Handelsbrücken durch Conflictfood wurde es möglich, afghanischen Safran auf den europäischen Markt zu bringen. Davon profitieren die Frauen in Herat nun ganz konkret. Der Handel macht sie wirtschaftlich unabhängig und bringt friedliche Perspektiven in die Region.

Ob Friedenspäckchen oder –paket, die Menge an Safran bleibt gleich. Jedoch, erhalten Sie beim Friedenspaket eine schmucke, von Hand gefertigten Schachtel von den “Schachtelmachern”, eine Berliner Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Ein extra Schmankerl sind die farbenfrohe Rezept- und Infokarten zum Sammeln oder zum Verschenken an die Liebsten.

1g Portion

20,00 35,00 

Idee

Dieses Gewürz verleiht Ihren Speisen eine goldgelbe Farbe und verfeinert Reisgerichte, Desserts und Gebäck. Oder Sie kochen sich einfach mal durch alle Ottolenghi Rezepte mit Safran – da gibt’s reichlich und die lohnen sich allesamt!

Probieren Sie mal, ein Safranrisotto zu kochen – zum Rezept gehts hier.
Ansonsten ist Safran ein Gewürz, dass viele einfache Gerichte teuer schmecken lässt – zum Beispiel eine Hühnerbrühe, eine Buttermilchsoße oder auch eine Milchmayonnaise. Auch einer Bouillabaisse verleiht Safran Eleganz und Komplexität. Wer es lieber süß mag: in der Patisserie ist eine in Safran-Sirup pochierte Birne ein Klassiker – am besten haut man noch eine Kugel Weißbiereis auf das noch warme Obst.

Winter

alle
Safran / Birne / Doppelrahm
von Ann-Sophie Raemisch
Conflict Food
Fair, direkt und ehrlich – Conflictfood folgt einem ganzheitlichen und sozial nachhaltigen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Von der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Bäuer*Innen in Konfliktregionen hin zu einem kulturellen Austausch über den Genuss kulinarischer Köstlichkeiten. Conflictfood legt Wert darauf, dass der Weg ihrer Produkte nachverfolgbar ist. Und zwar bis in den kleinsten Produktionsschritt, deshalb reist das Team selbst an die Konfliktherde dieser Welt, sucht nach landestypischen Spezialitäten und handelt mit den Bäuer*Innen vor Ort.