Schaffell

Bio-Arche Gerstner

Falls Sie schon mal bei uns im Speiselokal waren, wissen Sie, dass wir für ein angenehmes Sitzgefühl Schaffelle verteilen. Nach 5 Jahren brauchten wir mal wieder Neue. Da dachten wir sofort an Babs und Stefan von der Bioarche Gerstner, die ausschließlich vom Aussterben bedrohte Rassen züchten und bei denen Schafe auch richtig lange und richtig gut leben. Denn schließlich bekommt man aus so einem Schaf nicht nur tolle Salami, sondern auch ein schniekes Fell. 

Laut Babs gibt kein Schäfer dieser Welt seinen Gerber preis, aber Babs kennt ihren und weiß, wie dieser gerbt: Ohne Chrom und Alaun. Stattdessen mit Waschmitteln, Salz und Sägespänen. Die Felle können manchmal etwas festere Haut haben, dann sind die Tiere etwas älter gewesen. Auch ein kleiner Riss kann am Rand zu sehen sein; das kann vom Schlachten kommen. Die Tiere leben in einer Herde, da kommt es auch mal zu Verletzungen, die sind dann auch auf einem Fell zu sehen sind. Wenn die Haare etwas feiner sind, kommt das vom Fellwechsel. So ist die Natur. Kein Fell gleicht dem anderen, Abweichungen sind immer dabei.

Sie haben die Möglichkeit zwischen 2 Varianten zu wählen:
Helle Felle (vom Brillenschaf) oder dunkle Felle (vom Alpinen, Villnösser und Krainer Steinschaf). Den Rest überlassen Sie uns und wie gesagt der Natur. Jedes Fell ist einzigartig.

Es handelt sich hierbei nicht um medizinische Felle! Als medizinische Felle taugen nur andere Schafrassen mit kürzerem Fell. Ist also nix für den Kinderwagen.

1 Fell (ca 110cm x 70cm)

180,00 

Empfehlung

Zur Pflege: Im Grunde fast keine. Auf keinen Fall waschen, mal ausbürsten oder mit dem Teppichklopfer drüber, mal durch den Schnee ziehen. Babs sagt, das reiche. Sie sitzen ja ja nicht in Schäferarbeitshosen auf dem Fell….so wie Babs und Stefan das manchmal zum Kaffee machen.

Bio-Arche Gerstner
Barbara Gerstner und Billy kennen sich noch aus Wagners Schaffenszeit im Essigbrätleins in Nürnberg, als beide erstmalig “mit was ‘Gscheitem zum Trinken” zusammentrafen. Damals so wie heute beheimatet der Bio-Arche Hof von Barbaras Familie südlich von Nürnberg vor allem bedrohte Haus- und Nutztierrassen: Etwa das Alpine und Krainer Steinschaf, die Pfauenziege, die Pommernente und das Augsburger Huhn. Schafe und Ziegen halten sich dabei fast ganzjährig im Freien auf und weiden in einem Naturschutzgebiet in der Fränkischen Sandachse. Man muss nicht lange zuhören, da wird einem schnell die große Leidenschaft und Liebe der Familie Gerstner zu ihren Tieren bewusst. Neben den Lämmern, die 9 Monate weiden, werden die meisten der circa 230 Muttertiere im Schnitt bis zu 8-10 Jahre alt. Eine lange Zeit, in der sich Beziehungen zu den Tieren aufbauen, bis diese auf eine den Möglichkeiten entsprechend schmerzfreie und respektvolle Weise auf dem Hof geschlachtet werden. Keines der Bio-Arche Tiere wird je zu Lebenszeiten verladen oder transportiert. Die Bio-Arche Gerstner trägt seit 20 Jahren das Bio-Zertifikat und arbeitet streng unter eigens gesetzten Bedingungen und Ansprüchen.