Currypulver

Saveurs du Cachemire

Zu Anfang vielleicht gleich etwas geschichtliche, kulinarische Aufklärung: Die Gewürzmischungen, für die Indien in der ganzen Welt bekannt ist, heißen im eigenen Land Masala. Curry gibt es dort auch, bezeichnet jedoch immer ein Gericht auf der Basis einer sämigen Soße mit verschiedenen Gewürzen und dann natürlich wahlweise und je nach Region Gemüse, Fleisch oder Fisch. 

Das sogenannte Currypulver resultierte aus dem Kulturkontakt zwischen der britischen und indischen Küche. Allgemein wurden beim Kochen von Currygerichten im asiatischen Raum frische Gewürze nach und nach hinzugefügt – das Mischpulver erlaubte es den “fauleren” Briten jedoch, die Aromen der indischen Küche nachzuempfinden, ohne sich dabei näher mit den Feinheiten jedes einzelnen Gewürzes zu beschäftigen. 

Dies heißt aber nicht, dass jedes Currypulver automatisch schlecht ist. Diese spezielle Variante entdeckte Arnaud während eines Aufenthalts in Kaschmir und konsumierte dieses ohne Mäßigung. Kurzerhand besorgte er sich das Familienrezept seiner kaschmirischen Freunde und beauftragte eine kleine Fabrik in Neu Delhi mit der Herstellung. Ein guter Teil der Rohgewürze, die Arnaud auf seinen Reisen durch die Welt sammelt, werden zur Herstellung dieser Mischung verwendet. 

Exotisch, würzig, scharf und süß.

 

50g Packung

8,50 

(158,00 € pro 1kg)

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Idee

Dieses Curry verfeinert Ihnen gleichermaßen Fisch, Fleisch und Gemüsegericht. In einer Soße auf Kokosnussmilchbasis entfaltet es ganz wunderbar seine feinen Aromen.

Schneiden sie zum Beispiel eine Aubergine in grobe Würfel. Salzen und in etwas Öl langsam braun rösten, mit einem Schluck Weißwein oder Sake ablöschen, mit der Kokosnussmilch aufgießen und die Aubergine anschließend weich dünsten. Zum Schluß je nach Geschmack 2-6 Teelöffel Currypulver hinzugeben, einmal kurz durchkochen und mit Salz abschmecken. 

Dieses duftende und würzige indische Currypulver macht sich aber bestimmt auch ganz hervorragend auf Ihrer Currywurst. Oder Sie schmecken damit Mayonnaise ab für einen erfrischenden Nudel- oder Eiersalat mit fernöstlicher Note.

Saveurs du Cachemire
Arnaud Lory, ein Backpacker im Herzen, gründete um 2004 herum den kleinen Gewürzhandel “Les Saveurs du Cachemire”. Ursprünglich zog es ihn nach Indien, um dort Wolle zu kaufen. Einmal im Subkontinent angekommen, verfiel Arnauld jedoch schon beim ersten Marktbesuch den Gewürzen. Spätestens nachdem er drei Wochen lang die Hände im Rahmen der jährlichen Safranernte in Krokusblüten tauchte, waren Gewürze zur neuen, anhaltenden Leidenschaft in seinem Leben avanciert. Seitdem verbringt er jährlich immer mehrere Monate fernab seiner französischen Heimat: Indien, Burkina Faso, Vietnam, Pakistan. Immer wieder bricht er auf in neue Länder, um die besten Gewürze für sein Sortiment zu finden. Arnaud arbeitet ausschließlich und direkt mit kleinen Produzenten zusammen, deren Ernte und Anbau die Ökosysteme des Landes und deren natürliches Gleichgewicht respektieren. Natürlich finden sich in seinem Sortiment nicht nur exotische Gewürze, sondern ebenso Produkte von kleinen Bauern in seiner Heimat, zum Beispiel grüner Anis, Kreuzkümmel, gelbe und schwarze Senfsaat oder Piment Espelette. In seinem französischen Atelier werden Samen, Pulver und andere getrocknete Beeren in umweltverträgliche, biologisch abbaubare Kartons verpackt und zu einem großen Teil an renommierte gastronomische Betriebe in Frankreich versendet.