Kürbissuppe mit Koriandersaat

Nobelhart & Schmutzig

Mal zur Abwechslung kein Hokkaido-Orange-Ingwer-Curry nach Rezept aus der Zeitschriftenauslage an der Supermarktkasse. Außerdem findet Micha Schäfer, dass die Welt Hokkaido-Kürbis ohnehin nicht braucht. Dafür aber wundervoll geschmacksintensive Kürbisse vom Rixmanns Hof, die leicht mit geschmorten Zwiebeln und Weißwein gekocht wurden. Koriandersamen sorgen derweil für einen runden, gemütlichen Geschmack.

In der Entwicklung haben wir mit fünf verschiedenen Kürbissorten experimentiert, die wir jeweils einzeln nach verschiedenen Garmethoden zubereitet haben. Letztendlich haben wir uns für ein harmonisch wie facettenreiches Cuvee aus unseren zwei Favoriten entschieden. Grüner Butternut Kürbis wird klassisch im Topf gedünstet und bringt Frucht und Geschmeidigkeit mit; dabei erinnert er fast schon an Cantaloupe-Melonen. Seinen Gegenpol, den würzig-nussigen Tetsukabuto, haben wir im Ganzen im Ofen geschmort, wodurch sich ein intensives, fast karamelliges Aroma entwickelt. 

Natürlich können Sie sich auch selbst so eine Suppe machen. Wenn Ihnen allerdings eher der Sinn nach so einer richtig sämigen Kürbissuppe auf Sterneniveau steht, dann sollten Sie zuschlagen. Vielleicht noch ein bisschen mit Salz oder Koriandersaatöl abgeschmeckt und rund geht’s.

330g

13,50 

(40,90 € pro 1kg)

Nobelhart & Schmutzig
Wenn man dem Billy glauben schenken darf, dann gibt es das Nobelhart & Schmutzig eigentlich nur, damit er selbst möglich einfach an die besten Lebensmitteln der Region Berlin-Brandenburg rankommt. Und um sich selbst schamlos aus einem wohldurchdachten Weinkeller mit europäischen Spitzenweinen, der im Moment plus-minus 1308 verschiedene Positionen umfasst, jederzeit bedienen zu können… Aber Spaß beiseite, die Devise im Nobelhart heißt:

Fass Dein Essen einfach mal wieder an!

Und seit der Eröffnung des Nobelhart & Schmutzig im Februar 2015 haben wir uns zum politischsten Restaurant Deutschlands entwickelt. „Brutal lokal“ war damals wie heute unser Motto, um die LebensmittelproduzentInnen im Berliner Umland in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Aus der kulinarischen Herausforderung durch den Verzicht auf Zitronen, Thunfisch und Schokolade konnten wir schnell unsere eigene Handschrift entwickeln. Doch neben dem kulinarischen Aspekt unseres Mottos ist die Teilhabe am Reichtum der Natur um Berlin eng verknüpft mit den Themenbereichen Umwelt, Wirtschaft, Herkunft und Identität. Essen ist immer auch ein politischer Akt, und Politik wird heute nunmal mit dem Einkaufszettel gemacht. Das Nobelhart & Schmutzig möchte nicht allein die LebensmittelproduzentInnen aus dem Berliner Umland unterstützen, sondern arbeitet eng mit Die Gemeinschaft an einer neuen, besseren Esskultur für alle. Damit gutes und gesundes Essen nicht nur den ProduzentInnen, sondern auch den weiterverarbeitenden Betrieben Zukunft, Perspektive und damit eine neue Identität verleiht.